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Pollenallergie und Nahrungsmittel

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Die Zahl der Allergiker nimmt auch in Deutschland stetig zu. Die Pollenallergie wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Heuschnupfen bezeichnet und tritt meist in der Kindheit oder in der Jugend das erste Mal auf, bleibt dann den Betroffenen aber leider auch im Erwachsenenalter erhalten. Die Symptome sind zwischenzeitlich wohl sicher jedem bekannt:

-          tränende, juckende Augen bis zu Bindehautentzündungen

-          Niesreiz, Niesattacken

-          Halsschmerzen und Kratzen im Hals

-          Hautreaktionen

-          asthmatische Anfälle

Diese Liste könnte noch erweitert werden. Viele Lebensmittel lösen bei einer bestehenden Pollenallergie auch Reaktionen aus. Diese die Allergie auslösenden Lebensmittel kennt die Medizin inzwischen, sie sind abhängig von der Pollenart, auf die der Betroffene allergisch reagiert. Man nennt dies dann Kreuzallergie. So kommt der Betroffene auch in Zeiten, in denen die auslösenden Pollen nicht mehrfliegen, dennoch nicht zur Ruhe, wenn er die falschen Lebensmittel einnimmt. Wer zum Beispiel auf Gräserpollen allergisch reagiert, der sollte bei den Lebensmitteln Erdnüsse, Tomaten und Kartoffeln meiden, aber auch Weizen, Roggen und Soja können die allergischen Beschwerden auslösen. Zum Glück weisen die Ärzte die Patienten direkt auf solche Zusammenhänge hin.

Zudem hat sich auch der Klimawandel auf den Pollenflug ausgewirkt, und durch die Klimaerwärmung verlängern sich, sehr zu Lasten der Allergiker, die Zeiten, in denen sich bestimmte Pollen in der Luft befinden. Manche Pollen fliegen nun schon fast zwei Wochen früher als noch vor einigen Jahren, und Allergiker, die auf mehrere Pollen reagieren, kämpfen zum Teil vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Sommer mit ihrer Allergie. Ein wenig Erholung finden sie nun, mit Beginn des Herbstes und im Winter.